Spielberichte 1. Mannschaft
Anbei möchten wir J. Ziegler für seine wunderbaren Fotos zu fast jedem Spiel danken.
15.05.2012 "Hembis" müssen Meisterfeier vertagen
SV Rednitzhembach - TSV Wolkersdorf 1:3
Tore, Platzverweise, Elfmeter, gute Stimmung und eine große Zuschauerkulisse – das Spitzenspiel hielt alles, was es im Vorfeld versprochen hatte. Schon nach wenigen Minuten gaben die Gäste die ersten Schüsse auf das Tor ab, doch sowohl Schmidt (4.) als auch Bauer (5.) scheiterten an Rösslein. Auf der anderen Seite konnte Wiedemann eine Ecke nicht festhalten, doch niemand war für den Abpraller zur Stelle (10.). In der 16. Minute wollten die Gäste einen Elfmeter, doch dafür war die Aktion nicht klar genug. Die anschließende Ecke wurde mit der Hacke verlängert und rollte ganz knapp am langen Eck vorbei. Der nächste Angriff kam von der Heimelf, doch ein Schuss von Omeis wurde abgeblockt (21.). Es folgte die stärkste Phase des Tabellenführers. Einen ersten Freistoß setzte Schäf noch über das Tor (24.), doch zehn Minuten später schlenzte Dominik Schmidt den ruhenden Ball über die Mauer ins Tor zur Führung. Dazwischen gab es eine Szene, in der die „Hembacher“ gleich zwei Mal Elfmeter forderten, doch der ruhig agierende Schiedsrichter ließ weiter laufen (28.).
Die Heimelf kam zunächst besser aus der Kabine. Ein Kopfball von M. Miess wurde von Wiedemann pariert (49.), Richters Fernschuss verfehlte das Tor (51.) und ein Treffer von C. Miess wurde wegen vermeintlichen Abseits nicht anerkannt (55.). Eine Situation später schoss Leinberger einen Freistoß halbhoch Richtung langes Eck, doch Wiedemann war mit einer starken Parade zur Stelle, obwohl er den Ball erst ganz spät sah. Auf der anderen Seite drang Bauer in den Strafraum ein und wurde von Omeis von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter gab es nicht (60.).
Nun ging es hin und her. Wiedemann zeigte die nächsten starken Paraden, als er sowohl gegen Leinberger als auch gegen Breiter zur Stelle war (63.). Anschließend hieß es elf gegen zehn, denn Güttler musste nach einem Foul mit Gelbrot vom Platz (67.). Zwei Minuten später dann die Riesenchance zur Vorentscheidung in diesem Spiel und zur Entscheidung der Meisterschaft: Nach ganz leichtem Körperkontakt von Breiter an Bauer gab es nun doch einen Elfmeter für die Gäste. Schmidt schoss den Ball halbhoch ins linke Eck und dort parierte der gut reagierende Rösslein. Beim Versuch, den Abpraller zu erreichen, foulte Michael Bauer C. Miess und musste ebenfalls mit gelbrot vorzeitig vom Platz (70.).
Das war natürlich eine Initialzündung für den TSV, der fortan mit Dauerballbesitz das Gästetor belagerte. Ein Freistoß von Breiter durchquerte den Fünfmeterraum, doch keiner brachte seinen Fuß ran (73.), ein Kopfball, wiederum von Breiter, wurde auf der Linie geklärt (74.) und M. Miess schoss im Liegen knapp vorbei (75.). Kurz darauf fiel der fällige Ausgleich, als sich Leinberger im Strafraum durchsetzte und den freistehenden Breiter am langen Pfosten bediente (79.). Auch das Remis hätte noch gereicht für eine Meisterfeier und Thomas Bauer hatte sogar die Chance zur erneuten Führung, doch sein Schuss wurde über das Tor gelenkt (80.). Kurz vor dem Ende machte der TSV den sechsten Sieg in Folge klar. Leinberger köpfte einen Freistoß von Richter wuchtig ins Netz (88.). Nachdem die Gäste alles nach vorne geworfen hatten, legte Müller bei einem Konter quer, und M. Miess vollstreckte zum 3:1 (90.+2).
SV Rednitzhembach: Wiedemann, Saller, Ehrlich, Rauth, Meyer, Güttler, Schäf, Fröbel, Schmidt, M. Bauer, Lang (T. Bauer, Stranka).
Quelle: Schwabacher Tagblatt
24.04.2012 „Hembis“ dürfen die Meisterfeier planen
So langsam können die „Hembis“ den Meistersekt in den Kühlschrank stellen. Während der Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse NM/Jura West auch die Pflichtaufgabe gegen den TSV Rittersbach mit einem 7:0-Heimsieg souverän löste, scheint der einst schärfste Rivale TSV Rothaurach sein Pulver verschossen zu haben.
SV Rednitzhembach – TSV Rittersbach 7:0 (3:0)
In einem sehr einseitigen Spiel wurde der Tabellenführer seiner Favoritenrolle voll gerecht und gewann auch in der Höhe absolut verdient. Die Partie begann aus „Hembi-Sicht“ aber erst einmal mit einem Schock, denn sie musste nach etwa einer Viertelstunde wegen einer schweren Armverletzung von Dominik Grauthoff für rund eine Viertelstunde unterbrochen werden, weil der Krankenwagen zum Abtransport des Verletzten aufs Spielfeld fahren musste. Die Unterbrechung hatten den Gastgebern aber nicht wirklich den Spielfluss geraubt. Nach 23 Minuten eröffnete Torjäger Philip Lang aus der Drehung, nachdem er zwei Gegenspieler hatte stehen lassen, den Torreigen. Drei Minuten später legte Daniel Schmidt nach Zuspiel von Benni Güttler zum 2:0 nach. Mit dem 3:0 in der 31. Minute — Pass von Daniel Stöcklein auf Oli Schäf, der das Leder aus zehn Metern in den rechten, oberen Winkel platzierte — war die Partie bereits früh gelaufen.
Nach dem Seitenwechsel dominierte der Tabellenführer noch eindeutiger das Geschehen. Nach Güttler-Flanke traf Matthias Ehrlich mit seinem wuchtigen Kopfball nur die Latte (58.). Fünf Minuten später wurde Ehrlich im Strafraum gelegt. Lang versenkte den Elfmeter zum 4:0. Nach Pass von Michael Stranka nahm Schäf genau Maß und verwandelte vom Strafraumeck zum 5:0 (67.). Michael Bauer legte schließlich für Lang auf, der zum 6:0 traf (71.). Den Schlusspunkt aus Hembacher Sicht setzte in der 85. Minute Michael Bauer zum 7:0. Zwei Minuten später die erste erwähnenswerte Offensivaktion der Gäste, doch Schlussmann Wiedemann wollte seinen Kasten an diesem Tag sauber halten.
SV Rednitzhembach: Wiedemann; Saller, Rauth, Ehrlich, D. Schmidt, Güttler, Schäf, Fröbel, Grauthoff, Stöcklein, Lang (Meyer, Stranka, M. Bauer).
Quelle: Schwabacher Tagblatt
25.03.2012 SV Rednitzhembach - SV Penzendorf 7:1
Einen großen Schritt Richtung Meisterschaft und Aufstieg machte in der Kreisklasse West zuletzt Tabellenführer SV Rednitzhembach, der im Derby beim SV Penzendorf 7:1 triumphierte und gleichzeitig von der überraschenden Niederlage des TSV Rothaurach beim abstiegsgefährdeten TSV Katzwang II profitierte.
Quelle: Schwabacher Tagblatt
18.03.2012 SV Rednitzhembach - TV Eckersmühlen 1:1 (0:1)
Die Gäste waren in der ersten Hälfte das bessere Team, Rednitzhembach
dominierte nach dem Wechsel und hätte dann eigentlich aufgrund der
zahlreichen Chancen auch gewinnen müssen. Andererseits: Der Ausgleich
durch Tobias Fröbels schönen Seitfallzieher nach einem abgewehrten
Eckball fiel erst spät (89.), sodass die „Hembis“ insgesamt mit dem
Punkt zufrieden sein mussten. Überragend auf beiden Seiten waren die
Torhüter, wobei Eckersmühlens Schache deutlich mehr zu tun hatte als
sein Gegenüber Wiedemann. In den ersten 45 Minuten waren die Gäste das
agierende Team und gingen in der 41. Minute verdient in Führung. Zweimal
klärte Wiedemann glänzend, im dritten Versuch bugsierte Wunder die
Kugel über die Linie.
Nach dem Wechsel drängte Rednitzhembach
mit Macht auf den Ausgleich. Grauthoff fand gleich dreimal in Schache
seinen Meister (58., 78., 85.), Fröbels Kopfball klatschte an die Latte
(79.) und auch Stranka brachte das Spielgerät aus zehn Metern nicht an
Schache vorbei (82.). Als alles schon nach einer Rednitzhembacher
Niederlage aussah, erlöste Fröbel seine Farben doch noch (89.). Kurz
vorher hatte die Partie für fünf Minuten unterbrochen werden müssen.
Hembachs Marco Purucker hatte sich ohne gegnerische Einwirkung eine
schwere Knieverletzung zugezogen (86.).
SV Rednitzhembach:
Wiedemann, Rauth, Ehrlich, Heider, Meyer, Schmidt, Stöcklein, Fröbel,
Grauthoff, M. Bauer, Stranka (Purucker, T. Bauer, Güttler).
Quelle: Schwabacher Tagblatt
11.03.2012 SV Kammerstein - SV Rednitzhembach 0:2 (0:1)
Das Spitzenspiel Dritter gegen Ersten vor über 200 Zuschauern entschieden zwar die Gäste zu ihren Gunsten, allerdings hätte das insgesamt ausgeglichene Spiel keinen Sieger verdient gehabt. Bei dieser Partie sammelte der SV Kammerstein Spenden für seinen früheren Spielmacher und Jugendleiter Norbert Buhsinger. Bis zur 40. Minute konnte sich keine Mannschaft ein Übergewicht erarbeiten. Zwingende Torchancen waren hüben wie drüben nicht zu registrieren. Etwas unglücklich, aus Kammersteiner Sicht, fiel der Hembacher Führungstreffer. Michael Bauer fälschte das Leder nach Schuss von Dominik Grauthhoff unhaltbar für den an diesem Tag sehr stark haltenden SVK-Keeper Schultheiss ab. Fast im Gegenzug vergab Toni Jaha die große Ausgleichschance mit einem Schuss aus 15 Metern knapp übers Gästetor.
Nach dem Seitenwechsel setzten beide Teams ihr schnelles und verbissen geführtes Spiel fort. Schultheiss war bei einigen Distanzschüssen der Gäste auf dem Posten. In der 80. Minute zog Dominik Spachmüller aus 22 Metern ab, doch strich der Ball knapp am Gästetor vorbei. Als dann Kammerstein alles nach vorne warf, führte ein Freistoß zur Entscheidung. Thomas Bauer traf nur die Querlatte, doch reagierte Tobias Fröbel am schnellsten und drückte das Leder per Flugkopfball aus wenigen Metern über die Linie.
SV Rednitzhembach: Wiedemann, Saller, Ehrlich, Heider, Meyer, Rauth, Schmidt, Fröbel, Grauthoff, M. Bauer, Stranka (Güttler, Th. Bauer, Purucker).
Quelle: Schwabacher Tagblatt
01.02.2012 An Erfahrung gewonnen
„Hembis“: Platz sechs bei der Futsal-Bezirksmeisterschaft
Es war eine schöne Erfahrung für den SV Rednitzhembach, zu gewinnen gab es aber nichts: Der Futsal-Kreismeister des Fußballkreises Neumarkt/Jura musste sich gestern bei der Futsal-Bezirksmeisterschaft in Nürnberg mit dem sechsten und letzten Platz bescheiden.
Sieger wurde erwartungsgemäß der Deutsche Futsal-Vizemeister FC Bayern Kickers Nürnberg.
Für
Rednitzhembach begann das Turnier denkbar schlecht: Gegen
Neumarkt/Jura-Vizemeister Türkspor Freystadt gab es für den
Kreisklassisten nämlich eine knappe 1:2-Niederlage.
Immerhin: Im
zweiten Gruppenspiel trotzten die „Hembis“ dem SC Germania Nürnberg ein
2:2 ab, schafften es damit aber nicht mehr ins Halbfinale. Dafür wäre
ein Sieg nötig gewesen. Im Spiel um Platz fünf unterlagen die
Rednitzhembacher dem Kreisligisten TSV Cadolzburg in einem torreichen
Spiel mit 3:5.
Der zweite Vertreter des Kreises Neumarkt/Jura zog
dagegen als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dem 2:1 über
Rednitzhembach ließ Türkspor Freystadt nämlich ein beachtliches 1:1
gegen den SC Germania folgen. In der Runde der letzten Vier verlor der
A-Klassist jedoch gegen den Titelverteidiger FC Bayern Kickers hauchdünn
mit 0:1.
Quelle: Schwabacher Tagblatt
18.12.2011 Nicht überragend, aber solide
Wiedersehen macht Freude: Kreisligist DJK Schwabach, Kreisklassist SV Rednitzhembach und A-Klassist Türkischer KV Schwabach als bester aller Gruppendritten haben sich für die nächste Runde des VGN Lotto Hallencup, die Hallenmeisterschaft im Fußballkreis Neumarkt/Jura, qualifiziert.
In der Schwabacher Hans-Hocheder-Halle wurde in
Vorrunden-Gruppe 6 die DJK Schwabach ihrer Favoritenrolle gerecht. Drei
3:1-Siege gab es für die Mannschaft, die nach dem „Aus“ für Reiner Kraus
von Jens Schmetzer und dem künftigen Übungsleiter Harald Bahr gecoacht
wurde, zum Auftakt: gegen den B-Klassisten FC Franken Schwabach, gegen
die enttäuschende SV Eintracht Penzendorf und gegen den spielstarken
Türkischen Kulturverein Schwabach. Die „Quali“ für die Zwischenrunde war
damit schon geschafft, zum Abschluss konnte man so das 1:1 gegen
Kreisklassen-Spitzenreiter SV Rednitzhembach verschmerzen.
Für
die „Hembis“ war dieser Zähler Gold wert, zogen sie doch damit in der
Tabelle noch am Türkischen Kulturverein vorbei. Beim
A-Klassen-Spitzenreiter hielt sich die Trauer aber in Grenzen: Mit 7
Punkten und einem Torverhältnis von 17:8 werden die Türken als einer der
drei besten Gruppendritten im Altkreis Jura auch in der Zwischenrunde
vertreten sein.
Überraschend viele Zuschauer sahen ein Turnier auf für
Vorrundenverhältnisse recht ordentlichem Niveau, das seinen emotionalen
Höhepunkt vergleichsweise früh hatte: Der SV Rednitzhembach schenkte
gegen die Schwabacher Türken noch eine 2:1-Führung her, weil ein Spieler
nach einer zu heftigen Beschwerde beim Schiedsrichter kurz vor Schluss
eine Zeitstrafe erhielt. Die nutzten die Türken zum Ausgleich.
Einmal
mehr für Gesprächsstoff sorgte in der Hocheder-Halle die diesmal
komplett abgeschaltete Anzeigentafel, die angeblich demnächst ersetzt
werden soll. Die Zeit stoppte das Kampfgericht per Hand mit (die
Zuschauer konnten nur schätzen), um den Spielstand zu verdeutlichen,
hatte Ausrichter SV Unterreichenbach seine großen Nummern vom heimischen
Sportplatz mitgebracht, die ein Helfer des Kampfgerichts während des
Spiels immer gegen die Glasscheibe drückte.
Quelle: Schwabacher Tagblatt
20.11.2011 Rednitzhembach siegt im Topspiel SV Rednitzhembach — TSV Rothaurach 1:0 (0:0)
Das Topspiel der Kreisklasse West geht an den Spitzenreiter. Mit 1:0 besiegte der SV Rednitzhembach am Sonntagnachmittag den Verfolger aus Rothaurach.
In einem gutklassigen Spitzenspiel neutralisierten sich in der ersten Hälfte die beiden Kontrahenten weitgehend und es gab kaum Torraumszenen. Die Hausherren waren bemüht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, konnten jedoch aufgrund der gut organisierten Defensive der Gäste wenig aus ihrer optischen Überlegenheit machen.
Nach der Pause verlagerte sich das Spiel dann zusehends in die Rothauracher Hälfte und der Tabellenführer aus Rednitzhembach drückte vehement auf die Entscheidung. Nach einer Gelb-Roten Karten gegen Rachel mussten die Gäste die letzten 20 Minuten in Unterzahl spielen und der Druck auf die TSV-Abwehr nahm stetig zu. In der 83. Minute dann der verdiente Führungstreffer für Rednitzhembach durch ein Kopfballtor nach einer langen Flanke. In einer hektischen und hitzigen Schlussphase sah dann kurz vor Spielende noch ein SV-Akteur ebenfalls die Ampelkarte durch den gut leitenden Unparteiischen. Insgesamt ein verdienter Sieg der Heimelf, die über die gesamte Spielzeit konsequenter und zielstrebiger zu Werke ging als ihr Gegner.
Quelle: Schwabacher Tagblatt
13.11.2011 Tobias Fröbel machte seine "Hembis" zum Herbstmeister SV Rednitzhembach – DJK Abenberg 1:0 (0:0)
Tabellenführer und Herbstmeister SV Rednitzhembach gewinnt auch Spiele, die nicht so laufen wie gewünscht.
Der Tabellenführer tat sich sehr schwer mit einer Gäste-Elf, die ihr Hauptaugenmerk darauf legte, Angriffe des Gegners zu unterbinden. Zwei Abwehrriegel warteten auf die „Hembi-Angreifer“. Darüber hinaus setzten die Gäste bei ihren Kontern immer wieder Nadelstiche — vor allem über den gefährlichen Daniel Wolkersdorfer, der bereits in der zehnten Minute das SVR-Tor knapp verfehlte. In der 22. Minute fischte „Hembi-Keeper“ Max Wiedemann bei einem Freistoß von Thumann das Leder aus dem Winkel. Ein Kopfball von Michi Bauer nach Grauthoff-Flanke war die einzig gefährliche Offensivaktion der Hausherren in Durchgang eins.
Ihre beste Phase hatten die „Hembis“ gleich nach Wiederanpfiff. So lenkte ein DJK-Spieler den Ball in der 50. Minute bei seinem Abwehrversuch mit dem Hinterkopf an die Latte des eigenen Tores. Dann zog Grathoff aus 25 Metern ab, doch Torwart Holzschuh fischte den Ball aus dem Torwinkel. Auch bei Grauthoffs Freistoß war Holzschuh auf dem Posten. In der 70. Minute die größte Chance für die Gäste durch Wolkersdorfer, der — allerdings aus abseitsverdächtiger Position — alleine auf das SVR-Tor stürmte, aber Wiedemann klärte im Stile eines Verteidigers mit dem Fuß. Das Tor des Tages fiel schließlich in der 81. Minute nach einem der zahlreichen Freistöße. Gegen Michael Bauer, der aus 22 Metern abgezogen hatten, reagierte Holzschuh wieder ausgezeichnet, doch konnte er das Leder nicht festhalten. Tobias Fröbel setzte nach und traf ins lange Eck.
SV Rednitzhembach: Wiedemann; Saller, Rauth, Fröbel, Meyer, Güttler, Schäf, Stöcklein, Grauthoff, M. Bauer, Lang (Laube, Th. Bauer, Heider).
Quelle:Schwabacher Tagblatt
06.11.2011 "Hembis" wieder Tabellenführer TSV Wendelstein – SV Rednitzhembach 2:3 (2:2)
Die „Hembis“ sind zurück an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisklasse West, weil sie durch ein „Last-minute-Tor“ das Topspiel in Wendelstein für sich entschieden und sich der TSV Wolkersdorf nach neun Siegen in Serie zu Hause gegen den SV Leerstetten seine zweite Saisonniederlage leistete.
Soviel vorneweg: Es war ein echtes Spitzenspiel, Fußball auf hohem Niveau. Gut eine halbe Stunde lang waren die Gäste das klar dominierende Team. Bereits in der fünften Minute fischte Varjacic das Leder nach Schuss von Benni Güttler aus dem Eck. Machtlos war der TSV-Keeper dann sieben Minuten später: Andi Saller flankte von der Grundlinie zurück auf Christian Rauth, der flach ins linke Eck zum 0:1 vollstreckte. Und die „Hembis“ legten verdient nach: In der 28. Minute passte erneut Saller zurück, diesmal war Michael Bauer zur Stelle und traf zum 2:0.
Ein mögliches 3:0 – Dominik Grauthoff konnte in der 39. Minute den Schlussmann nicht überwinden — wäre wohl die Entscheidung gewesen, doch plötzlich waren die Hausherren wieder im Spiel. In der 41. Minute wurde per Freistoß Kevin Wosch angespielt, der nahm die Kugel mit der Brust an, drehte sich geschickt und erzielte das 1:2. Ein herrliches Tor. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurde eine Ecke zu kurz abgewehrt, Peter Haas erzielte den Ausgleich.
Nach dem Wechsel nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. Es ging hin und her mit Chancen hüben wie drüben. Michael Bauer verfehlte das Tor um Zentimeter (48.), auf der anderen Seite versuchte es Wosch erneut aus der Drehung, doch Keeper Max Wiedemann lenkte den Ball über die Latte (78.). Bei einem Kopfball aus kurzer Distanz war Wiedemann erneut zur Stelle und hielt sein Team im Spiel. Das zahlte sich aus: In der Nachspielzeit (90.+4) legte Güttler das Leder an den Strafraum. Michael Bauer spielte zwei TSVler aus und knallte den Ball mit links trocken unter die Latte.
SV Rednitzhembach: Wiedemann; Saller, Ehrlich, Fröbel, Meyer, Güttler, Schäf, Stöcklein, Grauthoff, M. Bauer, Rauth (Th. Bauer, Bachhuber, Lang).
Quelle:Schwabacher Tagblatt
31.10.2011 Tore satt im zweiten Durchgang SV Rednitzhembach – SV Leerstetten 5:2 (1:0) -
Nach einer vergleichsweise ruhigen ersten Halbzeit mit jeweils einer Großchance und der 1:0-Führung der Gastgeber durch Michael Bauers Elfmetertor nach Foul an Benni Güttler (29.) wurde das Spiel in Durchgang zwei wesentlich interessanter.
Der gute Schiri Cankaya (SK Lauf) passte sich dem Niveau dieser kurzweiligen Partie an. Es ging rauf und runter, die „Hembis“ hatten aber den besseren Start in die zweite Halbzeit. In der 50. Minute legten sie per Bilderbuchkopfball von Güttler nach Flanke von Dominik Grauthoff das 2:0 nach (50.), und als Christian Rauth per Flachschuss auf 3:0 erhöht hatte, schien die Partie gelaufen (53.). Doch die Gäste gaben nicht auf, verkürzten durch Andreas Liszewski nach Stellungsfehler in der SVR-Abwehr (58.) und hätten durch Christian Schecks Freistoß beinahe zum 2:3 nachgelgt, doch Schlussmann Wiedemann reagierte glänzend (62.). Pech für „Hembi“ Michael Bauer, dass Stefan Röder das Leder von der Linie kratzte (67.). Zwei Minuten später allerdings war nach Flachschuss von Matthias Katheder aus 14 Metern das Anschlusstor fällig.
Wer weiß, wie die Begegnung ausgegangen wäre, hätte der Gast in der Folge durch Hertel und Scheck (78., 80.) zum 3:3 getroffen? So aber staubte in der 83. Minute Michael Bauer zum 4:2 ab. Nach Kopfball von Grauthoff parierte SVL-Keeper Pfann glänzend. Mit einer Glanzparade verhinderte sein Gegenüber Wiedemann nach Scheck-Freistoß das erneute Anschlusstor, ehe mit dem Schlusspfiff Grauthoff aus der Drehung den 5:2-Endstand erzielte. Zweifellos ein verdienter Sieg, der aber um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.
Quelle:Schwabacher Tagblatt
23.10.2011 Den FC Bayern als „Vorbild“. Auch „Hembis“ kassierten zweite Saisonniederlage — Wolkersdorf vorne -
SCHWABACH - Der große FC Bayern lässt grüßen. Ehe sich die Münchner am Sonntagabend bei Hannover 96 ihre zweite Saisonniederlage abholten, hatte der SV Rednitzhembach in der Kreisklasse West das gleiche Kunststück fertig gebracht. Während aber die Bayern trotz der Niederlage weiterhin Tabellenführer bleiben, mussten die „Hembis“ den „Platz an der Sonne“ abtreten — und zwar an die „Mannschaft der Stunde“. Durch seinen 2:0-Erfolg in Rednitzhembach ist der TSV Wolkersdorf der neue Spitzenreiter.

Glück im Unglück: die „Hembis“ rutschten nur einen Platz nach hinten, weil Verfolger TSV Rothaurach an diesem Wochenende spielfrei war. Die ersatzgeschwächten „Hembis“ konnten in diesem Spitzenspiel nie an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen und verloren gegen eine bissige und aggressiv verteidigende Gäste-Elf nicht unverdient. Wolkersdorf kaufte den jungen Gastgebern durch seine konsequente Abwehrarbeit schnell den Schneid ab. Die insgesamt ausgeglichene Partie hatte im ersten Durchgang kaum zwingende Aktionen vor den Toren.
Dies änderte sich nach Wiederanpfiff schnell. Nach einem weiten Ball in den Hembacher Strafraum brachte Matthias Klippel irgendwie die Hacke an das Leder und verlängerte dieses zur Gästeführung in die Maschen des SVR-Tores (53.). Nur zwei Minuten später war der Wolkersdorfer Doppelschlag perfekt: Tobias Weiler drang über links in den Strafraum ein und wurde von Christian Bachhuber zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Philipp Richter zum 2:0.
Es folgte die stärkste Phase der Gastgeber. Florian Bär musste nach einem Getümmel im TSV-Strafraum für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie klären (57.), wenig später traf Thomas Bauer bei einem Freistoß nur die Querlatte (58.). Ein möglicher Anschlusstreffer hätte vielleicht noch die Wende einleiten können, so aber brachten die Gäste die Führung mit der eingangs erwähnten Spielweise nach Hause und hätten in der Schlussphase bei dem ein oder anderen Konter sogar noch nachlegen können. Seine beste Tat vollbrachte SVR-Keeper Wiedemann in der 89. Minute bei einem Freistoß, als er den Ball mit tollem Reflex an die Querlatte lenkte.
SV Rednitzhembach: Wiedemann; Th. Bauer, Rauth, Ehrlich, Meyer, Güttler, Schäf, Stöcklein, Grauthoff, Bachhuber, M. Bauer (Fröbel, Laube, Saller).
Quelle:Schwabacher Tagblatt
16.10.2011 „Alle Neune“ für den Spitzenreiter: Der SV Rednitzhembach setzte sich beim TV 1848 Schwabach mit 9:1 Toren durch und
verteidigte damit seinen „Platz an der Sonne“ in der Fußball-Kreisklasse Jura West eindrucksvoll.
Der Tabellenführer deklassierte
den Aufsteiger. Doch zunächst begannen die 48er mutig und spielten gut
nach vorne. Eine gelungene Kombination in der 4. Minute bedeutete die
Führung für das Heimteam. Daniel Dachlauer staubte erfolgreich ab. Die
Turner ließen auch weiter dem Gast wenig Freiräume. Erst ein direkt
verwandelter Freistoß durch Dominik Grauthoff in der 12. Minute brachte
die „Hembis“ wieder ins Spiel. Eine weitere Standardsituation nutzte
Michael Bauer per Kopf in der 19. Minute zur Gästeführung. Doch auch
danach spielten die „Blauen“ mit und hatten mit einem Lattentreffer die
beste Möglichkeit zum Ausgleich. Doch wie in der Vorwoche kassierte man
in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Gegentreffer (erneut
Kopfball durch Michael Bauer) und ging geknickt in die Kabine.
Hier nahm man sich viel für den zweiten Durchgang vor. Allerdings versetzte ein Gegentreffer nach einem katastrophalen Fehler direkt nach Wiederanpfiff den Turnern den Todesstoß. Dominik Grauthoff traf überlegt ins lange Eck (47.). Anschließend ließen sich die 48er hängen. Die technisch starken Hembacher nutzten den Zustand der Turner aus und sorgten mit weiteren fünf Toren für ihren höchsten Saisonsieg. Das 5:1 erzielte Philip Lang in der 51. Minute nach Querpass von Grauthoff. Erneut Lang nutzte in der 68. Minute einen Abwehrfehler der 48er zum 1:6. In der 83. Minute machte Lang nach weitem Ball von Güttler seinen lupenreinen Hattrick perfekt. Die restlichen Treffer erzielte Grauthoff nach Zuspiel von Lang (87.) zum 1:8 und Daniel Stöcklein nach Langs Flanke zum 1:9-Endstand einen Minute später.
SV Rednitzhembach: Wiedemann; Th. Bauer, Ehrlich, Heider, Rauth, Stöcklein, Schäf, Grauthoff, M. Bauer, Lang, Güttler (Bachhuber, Laube, Saller).
Quelle:Schwabacher Tagblatt
11.10.2011 SV Rednitzhembach – SV Unterreichenbach 3:0 (0:0)
Die
Gäste standen zunächst sehr tief in der eigenen Hälfte. Dadurch hatten
die „Hembis“ große Probleme, sich Chancen herauszuspielen. In der 38.
Minute jedoch hätte Daniel Stöcklein die Führung markieren können, aber
sein Kopfball aus fünf Metern ging knapp über das Tor. Dann flankte
Thomas Bauer scharf nach innen, der Keeper verpasste, aber Tilken klärte
vor dem einschussbereiten Dominik Grauthoff.
Nach dem
Seitenwechsel kamen die Hausherren besser ins Spiel. Nach Kopfball von
Benni Güttler ging das Leder an die Querlatte (48.). Bei einer
verunglückten Flanke von Nico Heider tanzte der Ball auf der Querlatte
und sprang ins Aus (53.). Die Führung lag in der Luft, und in der 57.
Minute war es soweit: Olli Schäf passte exakt auf Philipp Lang, der
drehte sich um seinen Gegenspieler und schoss ein. In der 65. Minute
beinahe das 2:0, doch Lang fand in Uru-Keeper Jakobi seinen Meister, der
das Leder an den Pfosten lenkte. Die Gäste wurden nun etwas mutiger,
und prompt musste Torwart Wiedemann sein ganzes Können aufbieten, um den
knappen Vorsprung zu verteidigen. Mit dem 2:0 in der 80. Minute sorgte
Grauthoff nach Kopfballverlängerung von Lang für die Entscheidung. Das
3:0, erneut durch Grauthoff nach Ecke von Thomas Bauer, war dann noch
das Sahnehäubchen (86.).
SV Rednitzhembach: Wiedemann; Th. Bauer,
Ehrlich, Heider, Meyer, Rauth, Schäf, Fröbel, Grauthoff, Stöcklein,
Lang (Güttler, M. Bauer, Bachhuber).
Quelle:Schwabacher Tagblatt